…sind – rein theoretisch – sehr praktisch, wenn sie sich überschneiden. So verpasst man zumindest nie Stoff. Hat aber auch keine Freizeit, in der man zeichnen könnte. Wie der geneigte Leser/die geneigte Leserin (wir sind ja gegendert) vielleicht schon erkannt haben könnte, gibt es auch heute keinen Cartoon. Leo ist und bleibt leider erstmal krank. Deshalb gibt es mal von mir einen kleinen Eintrag bzw. ein Zitat. Allerdings nicht von irgendeiner Berühmtheit, sondern von meiner Schwester. Es geht um Wikinger.
Ein Wikinger war ein Sohn eines freien Bauern mit Grundbesitz in Norwegen, der dazu erzogen wurde, sowohl einen Hof als auch Krieg zu führen. Im Regelfall tat er das ungefähr zwischen 14 und 24 (letzteres dehnbar), wenn er es denn überhaupt tat, weil viele auch einfach daheim auf ihren Höfen blieben. Wenn er Krieg führte bzw. auf Wikingerfahrt ging, tat er das zusammen mit einer Gesellschaft von anderen Wikingern, die sich einen Anführer wählten, oft derjenige, dem das Boot gehörte, mit dem sie fuhren. Wenn er Pech hatte, starb er dabei. Wenn er glücklich war, kam er mit Geld heim. wenn es mittelprächtig lief, war er noch am Leben, aber nicht unbedingt reicher als vorher. Seine Frau hatte in der Zwischenzeit den Hof versorgt und ihn vermutlich mit den Jungs, die nicht so dämlich gewesen waren, für 13-24 jahre auf Fahrt zu gehen, betrogen, was erklärt, warum er einen Stall voller Kinder hatte, ohne in der Zwischenzeit daheim gewesen zu sein. Daraufhin musste er natürlich Krieg gegen die führen, die seine Ehre verletzt hatten, indem sie sich seiner Frau angenommen hatten und spätestens dabei wurde er abgemurkst. Ach ja, noch wichtig für unterwegs: So lange abwesend war er nicht, weil er das wollte, sondern weil er sich mitsamt seiner Freunde verfahren hat. Selber schuld, wenn man jeden neuen Fjord, den man findet, “Eriksfjord” nennt und dann nicht mehr weiß, von welchem der 50 neuen Fjorde man nun heimsegeln kann.