Artiodactylä

6. Mai 2010

WG-Zuwachs

Einsortiert unter: Hinter vorgehaltenem Huf,Tägliche Erkenntnisse,WG — Edvard Elch @ 23:05

Wir haben seit heute einen neuen Mitbewohner. Er heißt Herbert Meier, ist recht glücklich, mit uns zu wohnen, wiegt etwa drei Kilo und bleibt zum Essen.
Elch mit Herbert Meier

9. April 2010

Politik im Blumenbeet

Einsortiert unter: Bambi,Hinter vorgehaltenem Huf,Kleinkram,Tägliche Erkenntnisse — Bambi @ 14:29

Meine Blumen verrecken. Die Gelben zuerst. Das finde ich irgendwie gut.

Ja, die Hausarbeiten sind rum, wir haben alle drei wieder ein Leben und wieder Zeit, hier dummes Zeug zu schreiben oder zeichnen. Blumen gießen ist auch wieder drin. Auch wenn das wohl für meine liberalen Gewächse etwas zu spät kommt. Naja, Verluste gibt es immer…

23. März 2010

Blut und Morde

Ich sitze um zwanzig vor eins in einer wunderschönen nebelverhangenen Nacht in Marburg. Die Kaninchen unter meinem Couchtisch fressen gerade meinen Teppich, meine Mitbewohnerin prügelt sich verbal mit ihrem Ex-Freund nicht nur um das Konzept eines Comics, ich kriege per ICQ einen arroganten Hamster offeriert und mein Mitbewohner versucht mir – ebenfalls per ICQ – weißzumachen, dass ich nicht existiere, mich aber an Sachen erinnern müsse, die ich mal gesagt habe, und dass seine erschreckend gute Laune nicht mit den Frauen auf dem von ihm besuchten Festival zusammen hängt. Außerdem soll ich die Kobolde grüßen. Und ich denke mir: “HÄ?”

Was das mit der Überschrift zu tun hat? Keine Ahnung, fragt doch mich nicht.

21. Februar 2010

Ich war bei IKEA

Ja, ich war auch krank, aber das interessiert hier nun wirklich keinen, und um’s genau zu nehmen, bin ich auch immer noch krank und bettlägrig und all so was.

Brattby ist der Name einer Seidenmeterware bei IKEA, die Bambi für seine Vorhänge haben wollte

Brattby ist der Name einer Seidenmeterware von IKEA, die Bambi für seine Vorhänge wollte.

Entschuldigt wie immer bitte die bescheidene Qualität. Eines Tages werde ich lernen, wie man mit einem Zeichenpad umgeht (ich hab sogar eines), und dann werden die Cartoons viel professioneller aussehen.

Ich mag allerdings die Koloration – die ist so schön trashig. Bei IKEA habe ich nämlich ungefähr einen Euro in Filzstifte investiert. Für mich sind Filzstifte was ganz Besonderes, weil ich als Kind nie welche haben durfte – Öko-Erziehung. Allerdings bin ich meiner Mutter nicht besonders böse deshalb. Eigentlich haben mir die Dinger nie gefehlt. Egal. Besonders toll finde ich die Stempelfunktion.

Das, was man nicht lesen kann, soll neongelb heißen.

Nächstes Mal bleibe ich aber wahrscheinlich wieder bei meinen heißgeliebten Aquarellfarben. Einmal Waldorfkind, immer Waldorfkind. Oder so (nur um das zu klären, ich war nie – das heißt, nur ganz kurz und nicht wirklich – auf einer Waldorfschule, aber weil mein Vater unter Anderem an einer unterrichtet und meine Mutter sowieso eher alternativ ist, durfte ich trotzdem eine waldorfartige Erziehung genießen.).

Schöne Grüße von einer wieder halbwegs unter den Lebenden weilenden

Leo.

11. Februar 2010

Ferien und Krankheitsfälle…

…sind – rein theoretisch – sehr praktisch, wenn sie sich überschneiden. So verpasst man zumindest nie Stoff. Hat aber auch keine Freizeit, in der man zeichnen könnte. Wie der geneigte Leser/die geneigte Leserin (wir sind ja gegendert) vielleicht schon erkannt haben könnte, gibt es auch heute keinen Cartoon. Leo ist und bleibt leider erstmal krank. Deshalb gibt es mal von mir einen kleinen Eintrag bzw. ein Zitat. Allerdings nicht von irgendeiner Berühmtheit, sondern von meiner Schwester. Es geht um Wikinger.

Ein Wikinger war ein Sohn eines freien Bauern mit Grundbesitz in Norwegen, der dazu erzogen wurde, sowohl einen Hof als auch Krieg zu führen. Im Regelfall tat er das ungefähr zwischen 14 und 24 (letzteres dehnbar), wenn er es denn überhaupt tat, weil viele auch einfach daheim auf ihren Höfen blieben. Wenn er Krieg führte bzw. auf Wikingerfahrt ging, tat er das zusammen mit einer Gesellschaft von anderen Wikingern, die sich einen Anführer wählten, oft derjenige, dem das Boot gehörte, mit dem sie fuhren. Wenn er Pech hatte, starb er dabei. Wenn er glücklich war, kam er mit Geld heim. wenn es mittelprächtig lief, war er noch am Leben, aber nicht unbedingt reicher als vorher. Seine Frau hatte in der Zwischenzeit den Hof versorgt und ihn vermutlich mit den Jungs, die nicht so dämlich gewesen waren, für 13-24 jahre auf Fahrt zu gehen, betrogen, was erklärt, warum er einen Stall voller Kinder hatte, ohne in der Zwischenzeit daheim gewesen zu sein. Daraufhin musste er natürlich Krieg gegen die führen, die seine Ehre verletzt hatten, indem sie sich seiner Frau angenommen hatten und spätestens dabei wurde er abgemurkst. Ach ja, noch wichtig für unterwegs: So lange abwesend war er nicht, weil er das wollte, sondern weil er sich mitsamt seiner Freunde verfahren hat. Selber schuld, wenn man jeden neuen Fjord, den man findet, “Eriksfjord” nennt und dann nicht mehr weiß, von welchem der 50 neuen Fjorde man nun heimsegeln kann.

10. Januar 2010

Lebenszeichen

Hallo.

Wir haben jetzt Internet in der WG. Neues gibt es trotzdem nicht. Außer, dass wir alle noch am Leben sind.

Klingt komisch, ist aber so.

Und weiß jemand, warum ich das erzählen darf?

Einschub von Leo: Möönsch, Bambi, jammer doch nicht. Das darfst du machen, weil ich heute gespült habe *g.

Ich halte das ja eher für eine Strafe, weil ich die Haue kriegen würde. Der Überbringer schlechter Nachrichten ist ja immer dran…

Um dem Ganzen hier doch noch einen Anstrich von Inhalt zu geben, hier noch ein kleiner Link zu einem kleinen Forum.

http://www.parallelplanet.de/

Vielleicht gefällt es ja jemanden aus unserer geneigten Leserschaft dort.

19. November 2009

Unikunst: Spiegelbild im November

Einsortiert unter: Hinter vorgehaltenem Huf,Lehranstalt — Leo @ 19:41

Wer die literarische Anspielung und/ oder den miesen Wortwitz erkennt, darf sich einen Leuchtkeks nehmen. Den kann er dann auch Nachts essen.
Den Wikinger lade ich am Wochenende hoch (falls ich das Original finde, die billige Kopie aus dem Mädchenklo im E-Turm wurde nämlich entfernt). Den Cartoon auch.

Nur noch 12 Tage, bis ich endlich wieder mehr Zeit zum Zeichnen habe!

Soundtrack: Rapalje in Dauerschleife.

29. Oktober 2009

Unikunst: Spiegelbilder im Oktober

Einsortiert unter: Hinter vorgehaltenem Huf,Lehranstalt — Leo @ 17:13

Der ist ja auch schon fast rum…

P1040499

Studentinnen gegen Narzissmus?

P1040498

Eigentlich sollte ich ja Hausaufgaben machen… Was ein Glück, dass Wochenende ist.

22. Oktober 2009

Schnabeltiere

Einsortiert unter: Elch,Freitagabend,Hinter vorgehaltenem Huf,Leo — Leo @ 19:11

artio

Ich habe mir das doch irgendwo sehr hehre Ziel gesteckt, jede Woche einen Cartoon zu posten.

Mal sehen, ob’s klappt.

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