Artiodactylä

24. März 2010

Betriebliche Störung

Einsortiert unter: Elch,Kleinkram,Tägliche Erkenntnisse — Edvard Elch @ 19:16

Ich habe das Netzteil meines Laptops bei meinen Eltern liegen lassen, eine, in Anbetracht der Tatsache, dass es mein Plan war, meine Hausarbeit auf ebenjenem tragbaren Computer zu verfassen, mindergünstige Tat. Nach einem kurzen Telefonat konnte ein Übergabetermin an einem Ort vereinbart werden, der mit der Bahn problemlos erreichbar ist, so diese denn ausnahmsweise mit Pünktlichkeit glänzt.

Nun begab es sich aber, dass ausgerechnet jener Zug, den ich so erwartungsfroh im Frankfurter Bahnhof bestieg, einige Probleme technischer Art hatte, die eine Verzögerung der Abfahrt um etwa eine Viertelstunde verursachten. Gerade wollte meine Laune, ob meines Malheures sowieso schon nicht mehr ganz so gut wie am Vortag, weiter absinken, als die Ansage des Zugbegleiters die durch die Verspätung verursachte Verstimmung sofort wieder ausglich: “Aufgrund einer technischen Störung hat unser Zug zur Zeit eine Verspätung von etwa einer Viertelstunde. Wir flehen um Vergebung.”

23. März 2010

Blut und Morde

Ich sitze um zwanzig vor eins in einer wunderschönen nebelverhangenen Nacht in Marburg. Die Kaninchen unter meinem Couchtisch fressen gerade meinen Teppich, meine Mitbewohnerin prügelt sich verbal mit ihrem Ex-Freund nicht nur um das Konzept eines Comics, ich kriege per ICQ einen arroganten Hamster offeriert und mein Mitbewohner versucht mir – ebenfalls per ICQ – weißzumachen, dass ich nicht existiere, mich aber an Sachen erinnern müsse, die ich mal gesagt habe, und dass seine erschreckend gute Laune nicht mit den Frauen auf dem von ihm besuchten Festival zusammen hängt. Außerdem soll ich die Kobolde grüßen. Und ich denke mir: “HÄ?”

Was das mit der Überschrift zu tun hat? Keine Ahnung, fragt doch mich nicht.

21. März 2010

So unglaublich blöde…

Einsortiert unter: Kleinkram,Zen und die Kunst — Leo @ 13:15

… und es dauert über 10 Minuten!

Das war so doof, dass ich es mit euch teilen musste.

Klick für einen Teelöffel.

Ach, eigentlich wollte ich ja spülen.

11. März 2010

Mühe und Arbeit

Es gibt ja nicht nur einen Friedhof in Marburg. Wir präsentieren also:

Skurrile Grabsteine Teil 2.

"Wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe u. Arbeit gewesen."

Also ich drücke mich momentan vehement um’s Aufräumen, weil das Mühe und Arbeit ist, aber sicher nicht köstlich. Mit Schokolade verhält es sich anders, aber die paar Meter zum Supermarkt würde ich nie als Mühe und Arbeit bezeichnen.

Hausarbeiten sind kein Ersatz für Nachtisch.

3. März 2010

Wir waren spazieren.

Wir, das heißt in dem Fall Elch und ich.

Hier der erste Beitrag unserer neusten Rubrik Skurrile Grabsteine aus aller Welt.

Zaunpfahlwinkerei: Das Skurrile findet sich unter Gott ist die Liebe.

(Marburg an der Lahn, Deutschland, der kleine Friedhof bei St. Jost zwischen Weidenhausen und der Bahnstrecke)

2. März 2010

Wackelige Angelegenheit

Einsortiert unter: Beziehungskisten,Leo,Tägliche Erkenntnisse — Leo @ 12:44

Zur Abwechslung bin ich mal richtig zufrieden damit, wie der Cartoon aussieht. Was mal wieder beweißt, dass Aquarell meine Homezone ist. Oder so.

Es gibt tatsächlich einen Song namens Wenn der Mond in mein Ghetto kracht.

Ja, find’ ich auch.

1. März 2010

Candy Mountain, dammit!

Einsortiert unter: Kleinkram,Strandgut und Fundstücke — Leo @ 15:46

Ich war ja noch nie so ein riesiger Einhornfan.

Dann kam Charlie. Ihr wisst schon… CANDY MOUNTAIN, CHARLIE! COME WITH US TO CANDY…

Es ist keine Übertreibung, wenn ich behaupte, dass ich Charlie the Unicorn für das schlimmste Webphänomen halte, das sich im Internet rumtreibt. Oder kurz:

CEMETERY, CHARLIE! JUST GO AND DIE WITH THEM, CHARLIE!

Die beiden anderen Idioten mit Horn kann er nämlich gleich mitnehmen.

Hier ist das meiner Meinung nach einzig legitime Internetdings mit Einhörnern: - klick –

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